Jugendfreizeit auf Helgoland hat allen großen Spaß gemacht

Getreu dem Jahresmotto der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Winsen/Luhe für das Jahr 2011: „Du bist die Quelle des Lebens“machten sich 19 Jugendliche und 4 ehrenamtliche Teamer am 4. August zu Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland auf. 10 Tage Jugendfreizeit mit Naturerlebnissen, besinnlichen Andachten, Spielen zu ausgesuchten Bibelstellen, Bastelangeboten sowie evangelischer Gemeinschaft erwarteten sie.

Nach der Anreise, die mit Bahn und dem Schiff Atlantis und natürlich auch den klassischen Börte- Booten erfolgte, wurde das Quartier in der Jugendherberge bezogen. Dank der günstigen Lage konnten die ersten zwei Tage mit viele Sonnenschein am Strand verbracht werden, um so die Gruppe kennenzulernen. Außerdem wurde das ideale Wetter für Rundgänge und eine Inselrallye genutzt, um die Gegend zu erkunden. Am vierten Tag besuchten wir zum ersten Mal die Düne. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Starker Wind und Nieselregen machten das Schwimmen unmöglich.

Der anhaltend starke Wind sorgte die nächsten Tage für Schiffsausfälle und wechselhaftes Wetter. Darum wurde kurzerhand das Programm umgstaltet: Workshops und kleinere Basteleien standen auf der Tagesordnung. So wurden Bilderrahmen gestaltet, Gipsmasken hergestellt, Freundschaftsbänder geknüpft und Drachen gebaut. Der Abend des fünften Tages wurde leider durch einen Sportunfall unterbrochen: Eine Teilnehmerin brach sich bei einem Sturz den Knöchel des rechten Fußes. Daher verließ sie am nächsten Tag die Gruppe, und auf Grund des schlechten Wetters die Insel per Flugzeug.

Da das Wetter weiter schlecht blieb, besuchten wir am siebten Tag das Helgoländer Schwimmbad. Dieses besteht zu drei Vierteln aus einem Freibad und zu einem Viertel aus einem Hallenbad. Am achten Tag lernten die Jugendlichen, dass Aufräumen als Wettbewerb viel mehr Spaß macht, als unter normalen Umständen. Das Wetter besserte sich am vorletzten Tag, so dass wir die Tierwelt an der langen Anna beobachten konnten. Die Naturerlebnisse setzen sich am Nachmittag beim erneuten Besuch der Düne fort. Dort konnten wir Seerobbenkolonien beim Faulenzen beobachten oder aber beim Schwimmen bestaunen. Der Abreisetag wurde nach dem Räumen der Zimmer zum letzten steuer- und zollfreien Einkaufen genutzt. Die lange Heimfahrt endete erst abends gegen 22.30Uhr am Winsener Bahnhof.
Den Teilnehmern und Teamern hat es gefallen, aber viele waren auch froh, wieder nach Hause zu kommen. Auch die verletzte und verfrüht abgereiste Teilnehmerin empfing die Gruppe gemeinsam mit ihren Eltern am Winsener Bahnhof. So konnten sich wirklich alle Teilnehmer voneinander verabschieden.

Die Teamer:
Neele Mordhorst,
Christopher Neumann,
Stephanie Richter,
Markus Hiller
Unter hauptamtlicher Betreuung:
Kirchenkreisjugendwartin Claudia Prössel